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Christine Hartung-Czaja

Literatur aus Nordfriesland

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c.hartung

… und es kommt immer anders als man denkt

By c.hartung9. Juni 2016in Allgemein

Das Jahr 2016 begann wie das vergangene endete-einfach furchtbar.

Alles ist anders und alles muss neu sortiert werden, daher sind meine Aktivitäten hier erst einmal eingeschlafen.

Ich bitte um Geduld! Das wird auch wieder anders, aber zur Zeit liegen unausweichliche, persönliche Dinge oben auf.

Winterschlaf? Von wegen!

By c.hartung8. September 2015in Allgemein

Die letzte Lesung in diesem Jahr liegt hinter mir. Es war toll auf Nordstrand, die Atmosphäre sehr stimmungsvoll, je nach Vortrag. Dazu gab es südamerikanische Gitarrenklänge von einer jungen Frau. Wirklich ein toller Nachmittag!

Nun werde ich mich wieder ganz meinem Roman widmen, der wartet auf Fertigstellung! Die Figuren lauern bereits in meinem Kopf und warten auf den nächsten Schritt!

Wir lesen uns! Ich verfalle also nicht in einen vorwinterlichen Winterschlaf, sondern arbeite konzentriert weiter!

 

Lauter tolle Dinge

By c.hartung8. Juli 2015in Allgemein

Es ist viel passiert in den letzten Wochen.

Das Konzert mit Joyful Voices war super schön. Es hat viel Spaß gemacht gemeinsam zu musizieren und die Kirche war knackevoll! Ein absolut gelungener Abend, an den ich gern zurück denke.

Das nächste große Event war die Husumer Kulturnacht. Dort habe ich um 22 Uhr, also wirklich in der Nacht, mein Märchen „Deich Geister“ vorgestellt. Das hat viel Spaß gemacht und die Gespräche danach waren absolut positiv. Das freut mich sehr!

Die Termine geben sich gerade die Klinke in die Hand. Bereits in 10 Tagen werde ich erneut lesen. Es sind viele tolle Fotos in der Kulturnacht entstanden! Die werden natürlich noch in der Galerie zu finden sein.

Ich war so stolz auf alle Akteure und ganz besonders auf Jana, die ihren ersten Auftritt mit „janimo“ ganz fantastisch gemeistert hat!

Ausführlicher Bericht und Fotos werden nachgereicht!

Mai vorbei!

Nun ist schon Juni.

Es fühlt sich aber an wie November, mit den niedrigen Temperaturen und dem ewig kalten Wind. Nein, ich will nicht ungerecht sein- ich habe inzwischen auch schon zweimal draußen einen Kaffee genossen. Aber mal ganz ehrlich, das ist doch wie Herbst, nur das die Blätter und Blüten die umherfliegen grün sind, statt braun, oder?

Die Hoffnung stirbt zuletzt! Auf, auf… der Sommer steht in den Startlöchern! Ich bin auf jeden Fall dabei!

Was hatte Ostern mit mir zu tun?

By c.hartung8. April 2015in Gedanken

Karfreitag ist ein Feiertag und leitet ein langes Wochenende ein. Für alle Menschen, nicht nur in unserem Land.

Ich habe mir Gedanken gemacht, was das mit mir zu tun hat. Was er symbolisiert, welche Aussage dieser Tag vor tausenden Jahren hatte und welche heute.

Dabei musste ich feststellen, dass viele Menschen und auch ich, gar nicht weit weg sind von dem Karfreitag, der in die Geschichte der Menschheit einging, und wie ein Feiertag daraus wurde.

Eine Anzahl Aufständischer – oder nennen wir sie Rebellen, Weltverbesserer – klagte das System an und führte einen stillen, friedlichen Kampf gegen die Unterdrückung, Sklaverei und Gewalt.

Die Gruppe der Widerständischen wuchs, weil immer mehr Menschen erkannten, dass es falsch war, wie bisher mit ihrem Leben umgegangen wurde. Der Anführer wurde zur Strafe an ein Kreuz genagelt, zur Demonstration für alle und um den Aufstand niederzudrücken.

So hoffte man, den erst belächelten Unsinn, der nun überhand zu nehmen schien, zu unterdrücken. Man wollte den alten Kurs beibehalten, die gewohnte Ordnung wieder herstellen.

Das Kreuz symbolisiert die Verbindung zum Hier und Jetzt mit der Längsachse und die Hoffnung in der Querachse. Auch das lässt sich gut auf unser Leben übertragen.
Ja, wir alle sind im Hier und Jetzt.
Ja, es geschieht Unrecht, das millionenfach an Unschuldigen verübt wird.
Ja, es gibt sie noch, die Rebellen unserer Zeit, die aufstehen und sagen: Es ist falsch, was da geschieht.

Und ich rufe dazu auf, sich einem friedlichen Protest gegen das Leid anzuschließen, indem wir darüber nachdenken, berichten und Anhänger suchen für eine verantwortungsbewusstere, friedlichere, liebevollere Zeit.

Es sind nicht nur die Tiere, denen ich versuchen zu helfen. Nein. Es geht auch um Mitverantwortung für andere Menschen und die Umwelt.
Und es geht um Unrecht: Pelz für die Mode, unverantwortliche Lebens- und Schlachtbedingungen in der Lebensmittelindustrie.

Alleine das Wort „Lebensmittelindustrie“ sagt alles über den Respekt, der im Hier und Jetzt den Tieren entgegengebracht wird, die nur leben und leiden, um geschlachtet und verspeist zu werden.

Ich denke an die Pharmakonzerne, aus denen gerade in der letzten Zeit unglaubliche Schicksale und brutale Methoden bekannt wurden. Zirkusse, Käfige, in denen eng aneinander gepfercht Tiere heranwachsen, um dann einen Pelzkragen abzugeben.

Die Liste ließe sich noch weiterführen, doch bleiben wir bei mir privat. Und bei dem Verein, in dem ich ehrenamtlich tätig bin. Bei kettenlos.

Wir möchten denen Hoffnung geben, die immer noch auf Hilfe warten.
Wir möchten aufzeigen, was falsch ist, und Lösungsansätze bieten.
Wir möchten aufklären für eine friedlichere, gewaltfreie Welt.
Wir möchten der alltäglichen Gewalt eine erschreckende Bedeutung geben.
Wir möchten zum Nachdenken und zum Handeln anregen!

Ja, wir sind die Spinner von einst, die belächelt und manchmal auch verhöhnt werden. Oft begegnet uns ein Kopfschütteln oder Achselzucken, manchmal auch Verachtung.

Doch wir werden weiter machen in der Hoffnung, dass immer mehr Menschen in der ganzen Welt die Augen öffnen und erkennen, dass es viel zu oft Unrecht ist, was in unserer Welt geschieht, und dass sie begreiffen, dass wir gemeinsam etwas daran ändern können!

 

 

Jedes Unrecht in Worten oder Taten nimmt ein Ende, wenn es auf Geduld trifft. Tertullian (um 160 – um 220)

Hinweis!

By c.hartung18. März 2015in Allgemein

Hier nochmal unbedingt der Hinweis für eine interessante Lesung in Husum!

Ich kenne die Lesenden persönlich und kann das wirklich nur empfehlen!

Also Nordlichter! Termin vormerken!!!!

Verwaist?

By c.hartung10. März 2015in Gedanken

So langsam macht es den Eindruck, oder nicht?

Aber: nein. Es ist einfach viel zu viel passiert und meine Gedanken sind wie ein Feuerwerk, dass zu allen Seiten explodiert, allerdings ziemlich formlos.

Seit Tagen mache ich mir zum Beispiel Gedanken, wie man einen einzigen Atemzug als Leben beschreibt. Dieser eine Moment in dem wir einatmen ist so selbstverständlich und eigentlich belanglos im Alltag, dass er nicht mal bemerkt wird. Doch er kann auch ein ganzes Leben bedeuten, oder nicht?

Vermutlich rede ich wieder wirr, aber so ist der Kopf gerade. Oder sind das die ersten Ausläufer von Grippe?????

Ich gehe weiter darüber nachdenken- oder ist das verschwendete Zeit?

Das Neue und das Alte!

By c.hartung7. Februar 2015in Gedanken

Das alte Jahr-vorbei.

Schmerzhaft musste ich lernen, dass nichts vorhersehbar ist. Das es trifft. Plötzlich. Einfach so.

Abschied nehmen im alten Jahr. Und auch jetzt im Neuen mussten meine Familie und ich schon schmerzliche Erfahrungen machen. Wieder Schlag auf Schlag. Woche zu Woche rasten wir durch Trauer und Fassungslosigkeit, um gleich nach gewonnener Haltung diese wieder zu verlieren.

Schwer. Das Neue und das Alte auch noch!

Loslassen und einen Anfang finden. Keine Worte haben, unfähig sein irgend etwas aufs Papier zu bringen. Ohnmacht und auch Angst?

So jung das Neue noch ist, so denke ich, dass ich meine Ration für dieses Jahr an loslassen und trauern vollkommen ausgeschöpft habe.

Aber wer weiß das schon?

 

Hört, Hört!

By c.hartung7. Februar 2015in Allgemein

Im März wird es eine Lesung in der Husumer Bücherei geben!

Nein, ich lese dieses Mal nicht, aber trotzdem wird das sicher eine ganz tolle Veranstaltung!

Weitere Infos folgen!!

Weihnachten und Co

By c.hartung29. Dezember 2014in Gedanken

Weihnachten ist um.

Was für Tage waren es bei euch?

Nein, wirklich, wir hatten es familiär, gemütlich und schön. Ich will nicht klagen. Es ist so viel passiert in den letzten zwei Wochen, ich kann gar nicht alles auf einmal im Kopf sortieren. Dabei müsste ich das dringend. Vielleicht will ich es auch nicht.

Ich war in Ungarn, dort gab es viele bewegende Momente, traurige Wahrheiten und Lebendigkeit die übersprudeln will. Gerettete Leben und erlöste Schicksale, denen ich live bewohnte. Dann eine große Liebe, die ich zurücklassen musste. Zuhause angekommen der Weihnachtsrummel, die Freude, dass wir alle beisammen waren.

Und dann nur einen Tag später große Trauer. Wir haben die Prinzessin Maya, den Hund meiner Tochter erlösen müssen. Hier herrscht immer noch riesige Trauer, Schmerz der kaum in Worte zu fassen ist. Daher bin ich so verwirrt. Wo soll ich anfangen zu schreiben? Wo?

Ich brauche noch etwas Zeit. Doch bis dahin ist schon das neue Jahr da. Mit allem, was es zu bieten hat.

Von Herzen wünsche ich euch einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches neues Jahr! Möge 2015 erfüllt sein mit Freude und schönen Momenten.

Bis bald 🙂

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