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Christine Hartung-Czaja

Literatur aus Nordfriesland

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Gedanken

Mai vorbei!

Nun ist schon Juni.

Es fühlt sich aber an wie November, mit den niedrigen Temperaturen und dem ewig kalten Wind. Nein, ich will nicht ungerecht sein- ich habe inzwischen auch schon zweimal draußen einen Kaffee genossen. Aber mal ganz ehrlich, das ist doch wie Herbst, nur das die Blätter und Blüten die umherfliegen grün sind, statt braun, oder?

Die Hoffnung stirbt zuletzt! Auf, auf… der Sommer steht in den Startlöchern! Ich bin auf jeden Fall dabei!

Was hatte Ostern mit mir zu tun?

By c.hartung8. April 2015in Gedanken

Karfreitag ist ein Feiertag und leitet ein langes Wochenende ein. Für alle Menschen, nicht nur in unserem Land.

Ich habe mir Gedanken gemacht, was das mit mir zu tun hat. Was er symbolisiert, welche Aussage dieser Tag vor tausenden Jahren hatte und welche heute.

Dabei musste ich feststellen, dass viele Menschen und auch ich, gar nicht weit weg sind von dem Karfreitag, der in die Geschichte der Menschheit einging, und wie ein Feiertag daraus wurde.

Eine Anzahl Aufständischer – oder nennen wir sie Rebellen, Weltverbesserer – klagte das System an und führte einen stillen, friedlichen Kampf gegen die Unterdrückung, Sklaverei und Gewalt.

Die Gruppe der Widerständischen wuchs, weil immer mehr Menschen erkannten, dass es falsch war, wie bisher mit ihrem Leben umgegangen wurde. Der Anführer wurde zur Strafe an ein Kreuz genagelt, zur Demonstration für alle und um den Aufstand niederzudrücken.

So hoffte man, den erst belächelten Unsinn, der nun überhand zu nehmen schien, zu unterdrücken. Man wollte den alten Kurs beibehalten, die gewohnte Ordnung wieder herstellen.

Das Kreuz symbolisiert die Verbindung zum Hier und Jetzt mit der Längsachse und die Hoffnung in der Querachse. Auch das lässt sich gut auf unser Leben übertragen.
Ja, wir alle sind im Hier und Jetzt.
Ja, es geschieht Unrecht, das millionenfach an Unschuldigen verübt wird.
Ja, es gibt sie noch, die Rebellen unserer Zeit, die aufstehen und sagen: Es ist falsch, was da geschieht.

Und ich rufe dazu auf, sich einem friedlichen Protest gegen das Leid anzuschließen, indem wir darüber nachdenken, berichten und Anhänger suchen für eine verantwortungsbewusstere, friedlichere, liebevollere Zeit.

Es sind nicht nur die Tiere, denen ich versuchen zu helfen. Nein. Es geht auch um Mitverantwortung für andere Menschen und die Umwelt.
Und es geht um Unrecht: Pelz für die Mode, unverantwortliche Lebens- und Schlachtbedingungen in der Lebensmittelindustrie.

Alleine das Wort „Lebensmittelindustrie“ sagt alles über den Respekt, der im Hier und Jetzt den Tieren entgegengebracht wird, die nur leben und leiden, um geschlachtet und verspeist zu werden.

Ich denke an die Pharmakonzerne, aus denen gerade in der letzten Zeit unglaubliche Schicksale und brutale Methoden bekannt wurden. Zirkusse, Käfige, in denen eng aneinander gepfercht Tiere heranwachsen, um dann einen Pelzkragen abzugeben.

Die Liste ließe sich noch weiterführen, doch bleiben wir bei mir privat. Und bei dem Verein, in dem ich ehrenamtlich tätig bin. Bei kettenlos.

Wir möchten denen Hoffnung geben, die immer noch auf Hilfe warten.
Wir möchten aufzeigen, was falsch ist, und Lösungsansätze bieten.
Wir möchten aufklären für eine friedlichere, gewaltfreie Welt.
Wir möchten der alltäglichen Gewalt eine erschreckende Bedeutung geben.
Wir möchten zum Nachdenken und zum Handeln anregen!

Ja, wir sind die Spinner von einst, die belächelt und manchmal auch verhöhnt werden. Oft begegnet uns ein Kopfschütteln oder Achselzucken, manchmal auch Verachtung.

Doch wir werden weiter machen in der Hoffnung, dass immer mehr Menschen in der ganzen Welt die Augen öffnen und erkennen, dass es viel zu oft Unrecht ist, was in unserer Welt geschieht, und dass sie begreiffen, dass wir gemeinsam etwas daran ändern können!

 

 

Jedes Unrecht in Worten oder Taten nimmt ein Ende, wenn es auf Geduld trifft. Tertullian (um 160 – um 220)

Verwaist?

By c.hartung10. März 2015in Gedanken

So langsam macht es den Eindruck, oder nicht?

Aber: nein. Es ist einfach viel zu viel passiert und meine Gedanken sind wie ein Feuerwerk, dass zu allen Seiten explodiert, allerdings ziemlich formlos.

Seit Tagen mache ich mir zum Beispiel Gedanken, wie man einen einzigen Atemzug als Leben beschreibt. Dieser eine Moment in dem wir einatmen ist so selbstverständlich und eigentlich belanglos im Alltag, dass er nicht mal bemerkt wird. Doch er kann auch ein ganzes Leben bedeuten, oder nicht?

Vermutlich rede ich wieder wirr, aber so ist der Kopf gerade. Oder sind das die ersten Ausläufer von Grippe?????

Ich gehe weiter darüber nachdenken- oder ist das verschwendete Zeit?

Das Neue und das Alte!

By c.hartung7. Februar 2015in Gedanken

Das alte Jahr-vorbei.

Schmerzhaft musste ich lernen, dass nichts vorhersehbar ist. Das es trifft. Plötzlich. Einfach so.

Abschied nehmen im alten Jahr. Und auch jetzt im Neuen mussten meine Familie und ich schon schmerzliche Erfahrungen machen. Wieder Schlag auf Schlag. Woche zu Woche rasten wir durch Trauer und Fassungslosigkeit, um gleich nach gewonnener Haltung diese wieder zu verlieren.

Schwer. Das Neue und das Alte auch noch!

Loslassen und einen Anfang finden. Keine Worte haben, unfähig sein irgend etwas aufs Papier zu bringen. Ohnmacht und auch Angst?

So jung das Neue noch ist, so denke ich, dass ich meine Ration für dieses Jahr an loslassen und trauern vollkommen ausgeschöpft habe.

Aber wer weiß das schon?

 

Weihnachten und Co

By c.hartung29. Dezember 2014in Gedanken

Weihnachten ist um.

Was für Tage waren es bei euch?

Nein, wirklich, wir hatten es familiär, gemütlich und schön. Ich will nicht klagen. Es ist so viel passiert in den letzten zwei Wochen, ich kann gar nicht alles auf einmal im Kopf sortieren. Dabei müsste ich das dringend. Vielleicht will ich es auch nicht.

Ich war in Ungarn, dort gab es viele bewegende Momente, traurige Wahrheiten und Lebendigkeit die übersprudeln will. Gerettete Leben und erlöste Schicksale, denen ich live bewohnte. Dann eine große Liebe, die ich zurücklassen musste. Zuhause angekommen der Weihnachtsrummel, die Freude, dass wir alle beisammen waren.

Und dann nur einen Tag später große Trauer. Wir haben die Prinzessin Maya, den Hund meiner Tochter erlösen müssen. Hier herrscht immer noch riesige Trauer, Schmerz der kaum in Worte zu fassen ist. Daher bin ich so verwirrt. Wo soll ich anfangen zu schreiben? Wo?

Ich brauche noch etwas Zeit. Doch bis dahin ist schon das neue Jahr da. Mit allem, was es zu bieten hat.

Von Herzen wünsche ich euch einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches neues Jahr! Möge 2015 erfüllt sein mit Freude und schönen Momenten.

Bis bald 🙂

Wunderschön, oder?

By c.hartung9. Dezember 2014in Gedanken

blog neu

Worüber ….

By c.hartung9. Dezember 2014in Gedanken

 

 

geklauter engelWorüber denkst du jetzt  im Advent nach? Gibt es etwas was dich im Moment besonders beschäftigt?

Mir ist aufgefallen, dass diese Vorweihnachtszeit immer kürzer wird, je älter ich werde. Und auch, dass diese Zeit immer weniger besinnlich wird, je älter ich werde. Wo ist dieses Gefühl geblieben, dass ich mit den vielen Lichtern, die jetzt schon am Tag leuchten, verbunden habe? Warum ändert sich das, frage ich mich…

Wir haben am Sonntag darüber gesprochen, wie es früher war, als Kind. Klar, da hatte man weder Sorgen noch große Verantwortung. Doch da war das Haus immer voll mit singenden, vorbereitenden, putzenden, planenden Großeltern, Eltern und wer sonst noch ein und aus ging.

Heute: keiner meiner Kinder singt Weihnachtslieder. Und ich muss gestehen, sie mussten alle mit mir singen, wie sie kleiner, jünger waren. Doch da besteht überhaupt kein Interesse mehr von Seiten meiner Kinder. Das löst sich in Luft auf irgendwie. Niemand spielt auf den Instrumenten Lieder, oder legt eine CD mit Weihnachtsmusik ein.

Vielleicht war es aber damals auch schon alles so schrecklich und ich wollte es nicht wahr haben?

Ich werde weiter darüber nachdenken.

 

Was eine Tüte Mehl so auslöst…

By c.hartung3. Dezember 2014in Gedanken

Gestern früh, vor dem Aufstehen ungefähr, ist mir versehentlich ein ganzes kg Mehl ausgekippt.

Nicht schlimm sollte man meinen, aber der ganze Kram lag dann im Apotheker-Schrank. 30 cm breit und nix ging mehr.

Das hatte zur Folge, dass ich mit meinem Frühjahrsputz begonnen habe. Die ganzen Schränke, der Inhalt und was man sonst so ganz hinten in den Ecken vergessen hat, wurde bearbeitet.

Wenn´s  fertig ist, sieht es immer toll aus 🙂

Aber der Weg dahin ist mehlig, sage ich euch.  Jedenfalls lag in meiner Küche schon ein Hauch von weiß, schneegleich legte es sich überall hin, wo es nicht hingehört 😉

Aber: Feind ist jetzt besiegt!

Ganz schön klug…

By c.hartung18. November 2014in Gedanken

Ich kann ganz schön kluge Fragen stellen… Was bewegt und berührt dich, in deiner Welt.

Was mich derzeit bewegt sind technische Feinheiten, um einen Blog zu füllen und mein technisches Verständnis aufzupolieren. Wie soll ich mir da noch tiefsinnige Fragen stellen und auch noch darüber sinnieren?? 😉

Aber Kunst kommt bekanntlich von Können und Können von üben.. Also übe ich mal weiter, damit ich hier bald alles im Schlaf bedienen kann.  🙂

 

Was bewegt und berührt dich?

By c.hartung6. November 2014in Gedanken

pinnwand

Manchmal ist es ein Blatt, das vor meinen Augen zu Boden fällt. Oder ein Sonnenstrahl, der das Licht in der Baumkrone bricht. Ein Kind, dass sich bückt, um einen Käfer sicher über die Straße zu tragen.

Ich finde Gelegenheiten in meinem Leben, die „besonders“ sind, aus denen dann „Worte“ entstehen. Natürlich ist niemand immer und zu jeder Zeit aufmerksam und doch erlebe ich diese kleinen Wunder!

Ich würde mich freuen, wenn du mir von deinen persönlichen Highlights berichtest!

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